Richtlinien zur Trocknung von Rundballen

Pressballen sind schwieriger zu trocknen als Loseheu. Das liegt besonders an der insgesamt höheren Dichte des Pressgutes, aber auch an der ungleichen Dichte innerhalb der Ballen sowie zwischen den Ballen einer Trocknungscharge. Das frische Futter sollte auf mindestens 70 Prozent (bei sehr leistungsfähigen Anlagen eventuell 65 Prozent) Trockensubstanz am Boden vorgetrocknet werden. Sonst wird kaum eine gleichmässige Durchströmung erreicht und der Energieaufwand steigt stark an. Wegen der Gefahr einer Selbsterwärmung und Schimmelbildung sollte die Trocknung bis zur Lagerfähigkeit von 87 bis 88 Prozent Trockensubstanz möglichst nicht länger als 40 bis 60 Stunden dauern. Diese wünschenswerte kurze Trocknungszeit ist meist nur in Verbindung mit einer Anwärmung oder Entfeuchtung der Trocknungsluft erreichbar. Sehr feuchtes und dichtes Futter kann erheblich längere Trocknungszeiten erfordern! Besonders wichtig sind die Nachkontrolle und ein eventuelles Nachbelüften der Ballen.

Die Richtlinien zur Trocknung von Rundballen finden Sie hier in deutscher und französischer Ausgabe vor.

 

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